Reisinger Sonnenstrom
REISINGER SONNENSTROM GmbH & Co. KG · Boschstraße 2 · D-82281 Egenhofen · Gewerbegebiet Unterschweinbach
Tel.: +49 (0)8145/210 · E-Mail: info@reisinger-sonnenstrom.de
- Photovoltaik für den Landkreis Fürstenfeldbruck und die Regionen um München -
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Photovoltaikanlagen

Strom, der von der Sonne kommt

Photovoltaikanlagen wandeln Licht in elektrische Energie um. Dafür sind Solarzellen erforderlich, die aus speziell behandeltem Halbleitermaterial bestehen. Als Grundmaterial wird dafür überwiegend kristallines Silizium verwendet.

Die Sonne ist eine natürliche und unerschöpfliche Energiequelle. In Bayern liegt die jährliche Energieeinstrahlung der Sonne bei ca. 1.100 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Diese umweltschonende und zukunftssichere Energie können Sie nutzen, indem Sie zum Beispiel eine Photovoltaikanlage auf dem Dach Ihres Hauses in-stallieren lassen.

Auch finanziell gesehen zeigt sich eine Photovoltaikanlage von der sonnigen Seite. Denn Sie können damit sogar Geld verdienen. Regenerative Energien werden durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) gefördert. Diese Maßnahme hat das Ziel, den Anteil des Stroms aus regenerativen Energiequellen zu erhöhen.

 

Die Technik einer Photovoltaikanlage und ihre Nutzung

Eine Photovoltaikanlage besteht hauptsächlich aus drei Komponenten: Solargenerator, Montagegestell und Wechselrichter

Solargenerator
Ein Solargenerator, auch Solar- oder Photovoltaikmodul genannt, wandelt die Sonnenstrahlen in elek­trischen Gleichstrom um. Ein Modul besteht aus mehreren speziell verschalteten Solarzellen. Um eine Leistung von 1 kWp* (p* = Abk. für peak = Spitzenleistung) zu erreichen, ist bei poly- oder monokristallinen Modulen eine Fläche von 8 bis 10 m2 erforderlich.

Der Wirkungsgrad der Module richtet sich nach dem Herstellungsverfahren und der Reinheit des Siliziums, je höher der Wirkungsgrad, umso höher ist auch der Ertrag pro m2 Modulfläche.

Es gibt derzeit monokristalline Module (Wirkungsgrad bis 17%), polykristalline Module (Wirkungsgrad bis 16%), amorphes Silizium Cis oder Dünnschichtmodule (Wirkungsgrad bis 8%).

Montagegestell
Das Montagegestell dient zur Befestigung und Fixierung der Module. Es sollte aus korrosionsfestem Material bestehen um die mechanische Sicherheit über die komplette Lebensdauer zu gewährleisten. Als Materialien werden zum Beispiel Aluminium oder Edelstahl verwendet. Für jeden Anwendungszweck - egal ob die Anlage auf einem Hausdach, einer Frei­fläche oder einer Fassade montiert wird - gibt es das entsprechende Montagegestell.

Wechselrichter
Ein Wechselrichter wandelt den von Photovoltaikmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, damit er ins Stromnetz eingespeist werden kann.

Inselbetrieb
Er wird überwiegend bei Objekten ohne Stromanschluss angewendet. Zum Beispiel bei Berghütten oder Wochenendhäusern. Details dazu erhalten Sie auf Anfrage.

Netzparallelbetrieb
Das heißt, dass die Anlage in das öffentliche Stromnetz einspeist. Vor Inkrafttreten des EEG wurde der erzeugte Strom in erster Linie vom Betreiber selbst verbraucht und nur der Überschuss dem Stromnetz zugeführt. Seit April 2000 gilt das Erneuerbare Ener­giengesetz (EEG). Seitdem darf der Solarstrom komplett in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Der Betreiber der Anlage bezieht seinen Strom wie bisher.

Welche Voraussetzungen zu berücksichtigen sind

Standort
Eine Dachfläche sollte nach Süden ausgerichtet sein, eine Dachneigung zwischen 20 und 45 Grad haben und nicht durch Bäume oder Gebäude beschattet sein. Generell gilt: kein Schatten zwischen 10 Uhr morgens und 15 Uhr am Nachmittag. Bei geringen Abweichungen von der Himmelsrichtung oder Dachneigung ist der Minderertrag unerheblich. Flachdächer benötigen ein Untergestell.

Anmeldung
Der Anschluss Ihrer Photovoltaikanlage darf nur von einem Elektrofachbetrieb ausgeführt werden, der beim Netzbetreiber eingetragen ist. Dieser Fachmann übernimmt die Anmeldung der Anlage bei E.ON Bayern. Welche Unterlagen dafür erforderlich sind, hängt von der Anlagen- bzw. Wechselrichternennleistung und der Spannungsebene ab, in die eingespeist werden soll. Sobald die Unterlagen vollständig eingegangen sind und die technische Überprüfung abgeschlossen ist, bekommen Sie eine zeitlich befristete Anschlusszusage.

Netzanschluss
Die Anlagenleistung ist entscheidend für die Spannungsebene, in die eingespeist werden kann, und die Ausführung des Anschlusses. Im Niederspannungs­ oder Ortsnetz ist für die Installation und das Betreiben der Anlage die "Richtlinie für den Anschluss und Parman eine besondere Form des Anschlusses, wo der Netzbetreiber jederzeit Zugang hat. Bei Störungen und Wartungsarbeiten im Stromnetz kann er die Photovoltaikanlage vom Netz trennen.

Messeinrichtung
Soll der Strom der Photovoltaikanlage, wie im Erneu­erbaren Energiengesetz geregelt, komplett in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden, ist ein separater Stromzähler erforderlich. Den dafür erforder­lichen Platz stellt der Anlagenbetreiber zentral neben seinem Bezugszähler zur Verfügung. Bei kleineren Anlagen ist es sogar möglich, sofern die Photovoltaikanlage gewisse Kriterien erfüllt, dass anstatt des in der Regel erforderlichen Drehstromzählers ein Wech­selstromzähler zum Einsatz kommen kann. Das spart Kosten bei der Elektroinstallation.

Womit Sie bei einer Photovoltaik-anlage rechnen können

Mit einer Modulleistung von 1 kWp (Kilowatt peak) lassen sich in Bayern bei optimalen Bedingungen im Durchschnitt 950 kWh Strom erzeugen. Bei poly- oder monokristallinen Modulen benötigen Sie eine Dachfläche von 8 bis 10 m2. Werden Modultypen mit geringerem Wirkungsgrad beispielsweise Dünnschichtmodule verwendet, benötigt man für die gleiche Leistung mehr Fläche.

Die Wirtschaftlichkeit einer Anlage hängt von vielen Faktoren wie Standort, Modultyp, Aufwand für Montage oder der gewählten Finanzierung ab. Derzeit sind Amortisationszeiten zwischen 10 und 20 Jahren realistisch. Reisinger Sonnenstrom liefert zum Angebot eine Wirtschaftlichkeitsrechnung.

Vergütung nach EEG
Wenn die Anlage den Kriterien des Erneuerbare Energiegesetzes entspricht, muss der örtliche Netzbetreiber den eingespeisten Solarstrom aufnehmen und nach den im EEG festgelegten Preisen vergüten.

Die Höhe der Vergütung richtet sich nach:

  • Standort der Anlage
  • Leistung in kWp
  • Jahr der Inbetriebnahme

Wichtig: Das Jahr der Inbetriebnahme entscheidet über die Höhe der Vergütung für die nächsten 20 Jahre.

Ein Beispiel
Wenn Sie im Jahr 2008 eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Hausdach mit einer Leistung bis zu 30 Kilowatt peak in Betrieb nehmen, beträgt die Einspeisevergütung nach EEG 46,75 Ct pro Kilowattstunde (kWh) für die nächsten 20 Jahre.

Finanzierung
Zur Finanzierung von ökologischen Maßnahmen werden von folgendem Kreditinstitut günstige Kredite angeboten: Förderbank der Kreditanstalt für Wiederaufbau Palmengarten 5-9, 60325 Frankfurt a m Main T 018 01-33 55 77 www.kfw.de

Textquelle: E.oN Bayern
Fotos: Reisinger Sonnenstrom

Installationsschema einer PV-Anlage

Photovoltaikanlagen wandeln die Sonnenstrahlung mittels Solarzellen in elektrische Energie um. Herzstück jeder Solarzelle ist ein Halbleiter, meist Silizium. Das Sonnenlicht wird in Gleichstrom umgewandelt, der direkt zum Betrieb elektrischer Geräte genutzt oder in Batterien gespeichert wird. Gleichstrom kann auch in Wechselstrom umgewandelt und in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Ende 2007 waren in Deutschland Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von rund 3.800 MW elektrischer Leistung installiert, die den Strombedarf von fast 750.000 Drei-Personen-Haushalten decken.

Die Grafik zeigt eine Photovoltaikanlage in schematischer Darstellung. Die einzelnen Bestandteile werden kurz erläutert und der Prozess der Stromproduktion aus Sonnenenergie wird nachvollzogen.

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